Samstag, 7. August 2010

Ehemalige Leeranerin leitet Abteilung "Fanbetreuung" bei Werder Bremen

Zur neuen Saison hat Fußball-Bundesligist Werder Bremen die Abteilung „Fanbetreuung“ ins Leben gerufen. Die Leiterin dieser Abteilung heißt Julia Ebert und ist in Ostfriesland eine gute Bekannte.
Die 31-Jährige lebte mehrere Jahre in Leer, wo sie unter anderem als Redakteurin für den SonntagsReport arbeitete.
„Ich bin schon von klein auf Werder-Fan. Daher reizt es mich, für Werder zu arbeiten, denn an diesem Verein hängt mein Herz“, sagt die gebürtige Bremerin.
Zuletzt war Ebert als wissenschaftliche Referentin im Berliner Abgeordnetenbüro des Bundestagsabgeordneten Garrelt Duin tätig. Der ehemalige niedersächsische SPD-Landesvorsitzende ist in Leer geboren und ist direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Emden-Aurich. „Deshalb ist auch mein Kontakt nach Ostfriesland nie abgerissen“, sagt Julia Ebert.
Der direkte Kontakt zu Werder Bremen bestand hingegen immer über den Fanclub „Fischmob Berlin“, den die ehemalige SonntagsReporterin in der Hauptstadt mit aufgebaut hatte. Einen Namen machte sich der Fanclub in der Bremer Fanszene vor allem durch die hervorragende Organisation der Werder-Pokalpartys am DFB-Pokalwochenende in Berlin.
„Die starke Werder-Bindung sowie ihre Erfahrungen aus ihrer bisherigen Arbeit machten uns die Entscheidung für Julia Ebert leicht. Sie war trotz zahlreicher Bewerbungen mit ausschlaggebend dafür, dass wir uns schon so früh entschieden haben“, so Werder-Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer.
Julia Ebert freut sich auf die neue Herausforderung: „Werder will mit Gründung der neuen Abteilung einen weiteren Schritt auf die Fans zugehen. Ein großes Ziel ist es, die Kommunikation mit den Fangruppierungen zu verbessern. Dabei wollen wir gerade auch die auswärtigen Anhänger in unsere Arbeit einbinden. Es soll künftig auch über den Tag der Fans und die Weihnachtsfeier hinaus Möglichkeiten geben, mit Werder enger in Kontakt zu bleiben“, erklärt Ebert, die auch Werders starkes Engagement zur Anti-Diskriminierung in ihre Abteilung integrieren will.

Keine Kommentare:

Kommentar posten