Donnerstag, 31. März 2011

Meppen-Manni kennt fast jeder

Meppen-Manni mit seiner neuen Zaunfahne.
Kaum ein Fußballfan in der Region hat einen so hohen Bekanntheitsgrad wie Manfred Götze aus Weener. Seit 1997 fährt der Rheiderländer zu den Partien „seines“ SV Meppen. „95 Prozent aller Meppen-Spiele habe ich in dieser Zeit gesehen“, schätzt Götze. Seinen richtigen Namen kennen nur wenige. Als „Meppen-Manni“ ist der 30-Jährige aber bekannt wie ein bunter Hund. „Ich werde regelmäßig in der Disco von Leuten angesprochen, die ich überhaupt nicht kenne. Die fragen mich dann, was es Neues beim SV Meppen gibt. Wenn es sportlich mal nicht so gut läuft, muss ich mir auch manchmal blöde Sprüche anhören. Ab und zu kann das nervig sein.“

Warum sein Bekanntheitsgrad so hoch ist, kann sich Götze auch nicht genau erklären. Doch sogar bei Fans von anderen Vereinen gilt „Meppen-Manni“ als Kultfigur. „Ich bin immer gut gelaunt und ein lustiger Typ. Vielleicht ist es deshalb“, sagt der Weeneraner, der von Bekannten als Unikat, von anderen aber auch als Unikum beschrieben wird. Rund 150 Spiele sah Manfred Götze pro Jahr „Inzwischen sind es weniger, da ich Arbeit suchend bin und mir das Geld fehlt“, sagt der Meppen-Fan, der zuletzt in einer Gärtnerei tätig war. Immer mit im Stadion dabei ist auch seine Zaunfahne mit der Aufschrift Weener/Ems. Bei unzähligen Spielen war die Fahne schon im Fernsehen zu sehen. „Inzwischen habe ich eine neue Zaunfahne, auf der nur noch Weener steht“, sagt Götze. Es lohnt sich also, bei Fernsehübertragungen genau hinzuschauen, ob nicht irgendwo die Zaunfahne des Weeneraners auftaucht. Denn das kann an vielen Orten passieren. Neben den SV Meppen-Reisen ist der 30-Jährige auch gerne mal quer durch Europa unterwegs, um Fußball zu schauen. „Zuletzt war ich in Liechtenstein, in Italien und in der Schweiz.“

Mit dem Fahrrad nach Veendam

Besonders gerne reist er ins nahe gelegene Ausland. Regelmäßig fährt er zu Partien des BV Veendam in der zweiten niederländischen Liga. Einige Meppener Fans haben gute Kontakte zur Fanszene in Veendam. „Anfangs bin ich öfter alleine zu Spielen nach Veendam gefahren. Da ich kein Auto hatte, habe ich mich mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht. Von Weener aus habe ich drei Stunden für die Hinfahrt gebraucht. Als ich in Rhauderfehn wohnte, hat es sogar vier Stunden gedauert“, erinnert sich Götze.

"Wenn meine Freundin mir den Fußball verbietet, würde ich mich trennen"

Angesichts seiner Fußballverrücktheit ist kaum vorstellbar, dass Zeit für das Privatleben bleibt. Doch mit seiner Freundin ist Manfred Götze schon seit fast zehn Jahren zusammen. „Sie kennt mich ja nicht anders. Natürlich hat es wegen der Fußballfahrten auch schon Diskussionen gegeben. Aber wenn meine Freundin mir den Fußball verbietet, würde ich mich trennen.“ Manfred Götze lebt seinen Verein: „Es sind nicht nur die Spiele, zu denen man fährt. Ich befasse mich die ganze Woche mit dem SV Meppen. Er ist einfach ein großer Teil meines Lebens.“
Manfred Götze, besser bekannt als Meppen-Manni.

Als Götze anfing, regelmäßig zum SVM zu reisen, spielte der Verein noch in der 2. Bundesliga. „Die Mannschaft spielte guten Fußball und war sympathisch. Meppen war mit der Bahn auch gut erreichbar. Ich wollte einen Verein aus der Region unterstützen. Heute bin ich dort tief verwurzelt.“ Und so hofft der Fan auf einen Aufstieg des SVM: „Die Oberliga hat auch ihren Charme. Aber wenn man früher gegen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC gespielt hat und mit 3.000 Leuten zum VfL Osnabrück gefahren ist, sind Fahrten nach Drochtersen-Assel schon bitter.“

Kommentare:

  1. Weiter so Manni! :-)

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  2. Meppen-Manni`s Sexpartys sind der Hit im Emsland!!

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  3. manni du hast ein kleinen schwanz liebe grüße mausi

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