Samstag, 4. Juni 2011

Showdown in der Leeraner Kreisliga - aber Burlage will nicht aufsteigen

Burlages Vorsitzender und künftiger
Trainer Frank Cordes
Veenhusens Spielertrainer
Oliver Grein
In der Fußball-Kreisliga kommt es am letzten Spieltag (Sonntag, 5. Juni) zu einem Dreikampf um die Meisterschaft. Tabellenführer Fortuna Veenhusen (57 Punkte) empfängt um 15 Uhr den Tabellendritten Eiche Ostrhauderfehn (55). Der Tabellenzweite SV Burlage (56) reist zum VfB Uplengen. Anpfiff ist auch im 15 Uhr.
Während es für das Trio noch um den Titelgewinn geht, ist aus dem Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga ein Zweikampf geworden.

„Auch beim Gewinn der Meisterschaft werden wir definitiv nicht aufsteigen“, sagt Burlages Vorsitzender Frank Cordes. „Für uns macht ein Aufstieg dieses Jahr keinen Sinn - weder finanziell noch sportlich“, so Cordes. Die Mannschaft des SVB befinde sich zur nächsten Saison in einem Umbruch. „Wir wollen lieber längerfristig etwas aufbauen. Die Bezirksliga könnte da kontraproduktiv sein. In zwei oder drei Jahren ist ein Aufstieg vielleicht wieder ein Thema“, betont der Vorsitzende, der in der kommenden Saison auch Trainer der Burlager Kreisliga-Mannschaft wird. Für viele Beobachter war die Nachricht, dass Yvon Okemba als Coach des Meisterschafts-Aspiranten gehen muss, eine Überraschung. „Yvon ist ein feiner Kerl. Aber wir hatten im Vorstand andere Vorstellungen von der Trainingsarbeit. Es war nicht alles Gold, was glänzte“, so Frank Cordes. Trotz des Verzichts auf den Aufstieg wollen die Burlager am Ende ganz oben stehen. Cordes: „Die Mannschaft ist heiß auf den Titel. Wir müssen aber erst mal in Uplengen unsere Pflicht erfüllen, was schwer genug wird. Allerdings traue ich Eiche einen Sieg in Veenhusen durchaus zu.“
Die Verantwortlichen von Fortuna Veenhusen und Eiche Ostrhauderfehn wollen vor dem Showdown den Druck von ihren Mannschaften nehmen. „Wir haben nichts zu verlieren. Und mit dieser Lockerheit müssen wir in das Spiel gehen“, sagt Eiche-Trainer Uwe Töllner.

Der Abstiegskampf - FTC hat beste Karten

Unterdessen hat der FTC Hollen heute im Abstiegskampf alle Trümpfe in der Hand. Zwei Punkte Vorsprung haben die Hollener auf den TuS Holthusen, der den ersten Abstiegsplatz belegt. Aufgrund des acht Treffer besseren Torverhältnisses würde dem FTC gegen Stern Schwerinsdorf (15 Uhr) vermutlich schon ein Remis für den Klassenerhalt reichen. „Darauf verlassen wir uns aber nicht. Wir werden ganz bestimmt nicht auf Unentschieden spielen“, sagt Hollens Trainer Uwe Frieling. Der 43-Jährige ist nach der spektakulären FTC-Aufholjagd in der Rückrunde aber froh, dass „die Mannschaft sich nun aus eigener Kraft retten kann“. Der TuS Holthusen empfängt um 15 Uhr die bereits abgestiegenen Teutonen aus Stapelmoor. „Teutonia wird uns im Derby bestimmt nichts schenken“, hatte TuS-Trainer Hinni Siemens bereits in der vergangenen Woche betont. Immerhin geht es für Stapelmoor doch noch um einen kleinen Titel. Teutonias Carsten Harders (19 Saisontreffer) möchte Torschützenkönig der Kreisliga werden. Bisher liegt er mit Visar Etemaj (Völlenerkönigsfehn) gleichauf.

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